Rechtliches

Datenschutzerklärung

Verantwortlicher

Verantwortlich für die Verarbeitung personenbezogener Daten auf juratek.de und in den Konten der Juratek-Plattform ist der im Impressum genannte Anbieter. Kontakt: kontakt@juratek.de.

Geltungsbereich

Diese Erklärung gilt für die Website juratek.de, für Demo-Anfragen und für die Konten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kanzleien, die Juratek nutzen.

Für die Daten, die eine Kanzlei mit Juratek verarbeitet, etwa die ihrer Mandanten, Anfragen, Termine und Dokumente, ist die Kanzlei verantwortlich. Juratek verarbeitet sie in ihrem Auftrag und nach ihren Weisungen (Art. 28 DSGVO). Wie eine Kanzlei mit diesen Daten umgeht, steht in ihrer eigenen Datenschutzerklärung.

Website und Server-Protokolle

Beim Aufruf von juratek.de speichert der Server Ihre IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, die aufgerufene Adresse, die zuvor besuchte Seite und die Kennung Ihres Browsers. Wir benötigen diese Angaben für einen sicheren und stabilen Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) und löschen sie nach 14 Tagen.

Die Website setzt keine Cookies zu Analyse- oder Werbezwecken, bindet keine Analysewerkzeuge ein und lädt keine Inhalte von fremden Servern; auch die Schriften liegen auf unserem Server. Im Browser kann die gewählte Sprache gespeichert werden (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Die Server betreibt die IONOS SE in Deutschland.

Demo-Anfrage

Über das Demo-Formular erheben wir Ihren Namen, den Namen Ihrer Kanzlei, Ihre E-Mail-Adresse, Ihre Telefonnummer und Ihre Nachricht. Wir speichern die Anfrage in unserer Datenbank und erhalten sie zusätzlich per E-Mail, um Ihnen zu antworten und eine Vorführung zu vereinbaren (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Wir geben die Angaben nicht zu Werbezwecken weiter und löschen sie, wenn sie für die Bearbeitung nicht mehr nötig sind.

Konten in der Juratek-Plattform

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Kanzlei speichern wir Name, E-Mail-Adresse, Rolle, das Passwort als nicht umkehrbaren Hashwert und die Anmeldesitzungen. Für die Anmeldung setzen wir zwei technisch notwendige Cookies, die nach 15 Minuten und nach 7 Tagen ablaufen; im Browser speichern wir außerdem Anmeldedaten und Anzeigeeinstellungen (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Rechtsgrundlage ist der Vertrag mit Ihrer Kanzlei (Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO).

Um die Kosten der KI je Kanzlei abzurechnen, zählen wir die Nutzung je Kanzlei und Funktion. Wie der KI-Assistent Juna genutzt wird, etwa Fragen, Freigaben und Fehler, protokollieren wir 90 Tage lang, um ihn zu betreiben und zu verbessern (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Dienstleister

Für den Betrieb der Plattform setzen wir die folgenden Dienstleister ein. Sie verarbeiten Daten der Kanzleien und ihrer Mandanten in unserem Auftrag:

  • IONOS SE, Montabaur (Deutschland): Server, Datenbank und E-Mail-Versand (Benachrichtigungen, Terminbestätigungen und Erinnerungen).
  • Backblaze, Inc.: verschlüsselte Datensicherungen in einem Rechenzentrum in Amsterdam (Niederlande); Backblaze erhält die Daten nur verschlüsselt.
  • Microsoft Ireland Operations Limited, Dublin (Irland), mit dem Dienst Azure OpenAI in Rechenzentren in der EU: der KI-Assistent Juna, der Chat-Assistent auf Kanzlei-Websites, die Umwandlung von Diktaten in Text und die Suche in Dokumenten. Keine Weitergabe an OpenAI, kein Training mit den Daten.
  • Ein Dienstleister für den Telefonassistenten (Gesprächsführung, Spracherkennung, Sprachmodell), mit Verarbeitung in der EU.
  • Daily.co: Video-Termine, auf Servern in Frankfurt am Main.

Telefonie (Twilio) und Online-Zahlungen (Stripe) nutzt eine Kanzlei über eigene Konten bei diesen Anbietern.

Speicherdauer

Server-Protokolle löschen wir nach 14 Tagen, Protokolle der Juna-Nutzung nach 90 Tagen. Kontodaten speichern wir, solange das Konto besteht und der Vertrag mit der Kanzlei läuft, Abrechnungsunterlagen nach den steuer- und handelsrechtlichen Vorschriften bis zu zehn Jahre. Gelöschte Daten können noch bis zu sechs Monate in den verschlüsselten Datensicherungen enthalten sein.

Ihre Rechte

Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18) und Datenübertragbarkeit (Art. 20). Eine Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO).

Widerspruchsrecht: Verarbeiten wir Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, können Sie dem aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit widersprechen (Art. 21 DSGVO).

Sie können sich außerdem bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO), insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes.

Stand: Oktober 2026